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Ausgabe 4/2019

Forum Logopädie 4/2019 (32. Jg.)

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THEORIE UND PRAXIS


Sabrina Beer
Aktivitätenorientiertes Vorgehen in der Aphasietherapie
unter Einbezug von Methoden der Unterstützten Kommunikation (UK) (6-11)

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Bei einer Aphasie haben die Betroffenen einen eingeschränkten Zugriff auf die Lautsprache und/oder andere Kommunikationsformen. Die Kommunikation muss neu geordnet werden. In der Therapie gilt es zunächst die Auswirkungen der Aphasie auf die Teilhabe zu erfassen und mit dem Patienten und ggf. mit dessen Bezugspersonen alltagsrelevante Ziele zu formulieren, um dann anschließend ein therapeutisches Vorgehen zu entwickeln mit dem Ziel, den Patienten in seiner Kommunikation zu stärken. Dabei ermöglicht die Orientierung an konkreten Aktivitäten aus dem Alltag der Patienten individuelle Ziele zu erarbeiten.


Sabrina Beer
Unterstützte Kommunikation in der Klinik
Herausforderungen und Möglichkeiten (12-17)

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Die Gründe für eine Einschränkung in der Kommunikation für Patienten im Krankenhaus sind vielfältig: Eine Beatmung, neurologische Erkrankungen, ganzkörperliche Schwäche, Fremdsprachigkeit u.a. führen dazu, warum sich Betroffene „sprachlos“ erleben können. Sie können ihre Wünsche, Absichten, Bedürfnisse und Fragen nicht formulieren. Teilweise wird ein Ja- / Nein-Code etabliert und vereinzelt gibt es Kommunikationstafeln mit basalem Vokabular. In diesen Situationen sind die Patienten stark von ihrem Gegenüber abhängig. Ein Nicht-Verstehen führt zu Frust und Resignation auf allen Seiten. Der Einsatz von alternativen Möglichkeiten zur Kommunikation bietet hier den Patienten, Angehörigen und dem Klinikpersonal Wege zur Verständigung.


Karl-Heinz Pantke
Unterstützte Kommunikation bei erhaltenem Sprachverständnis
Hilfsmittel bei Locked-in-Syndrom und ALS (18-22)

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Bei einem schweren Schlaganfall mit erhaltenem Sprachverständnis liegt der geschädigte Bereich oft im Klein- und/oder Stammhirn. Betroffene sind klar und bei vollem Bewusstsein, aber von den Augen abwärts gelähmt, was auch als klassisches Locked-in-Syndrom (LIS) bezeichnet wird. Dieser Zustand ist transient und wandelt sich oft in ein inkomplettes LIS um, bei dem wiedererlangte Minimalbewegungen für Kommunikationshilfsmittel genutzt werden können. Anders ist die Situation bei amyotropher Lateralsklerose (ALS). Die Erkrankung ist progredient, d.h. schreitet immer weiter fort, und die Lähmung erfasst den gesamten Körper. Die Beweglichkeit der Augen bleibt jedoch meistens erhalten. Im vorliegenden Aufsatz werden Methoden Unterstützter Kommunikation für den oben beschriebenen Personenkreis vorgestellt - Partnerscanning, Elektronisches Scanning, Kopfmaus, Eye-Gaze und Brain-Computer-Interface - und die Kommunikationsgeschwindigkeiten verglichen.


Wiebke Scharff Rethfeldt & Susan Ebbels
Terminologie der Sprachentwicklungsstörung (SES)
Auf dem Weg zu einem internationalen Konsens (24-31)

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Der vorliegende Beitrag soll LogopädInnen (klin. SprachtherapeutInnen sind in der Folge eingeschlossen) sowie an logopädischen Maßnahmen beteiligte Berufsgruppen unterstützen, sich über aktuelle internationale Entwicklungen zur Terminologie der Sprachentwicklungsstörung und damit verbundenen veränderten diagnostischen Kriterien zu informieren. Das derzeitige deutsche Klassifikationssystem zur Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen erscheint nicht hinreichend geeignet, da die Störungsformen und Kriterien nicht angemessen formuliert sind. In diesem Zusammenhang besteht die Gefahr diagnostischer Fehlentscheidungen. Das internationale CATALISE-Konsortium hat in den letzten Jahren verschiedene Bemühungen zur Verbesserung der Diagnostik unternommen und schließlich eine neue Terminologie und Kriterien vorgeschlagen. Grundlage der Änderungen, Unterschiede zur bislang in Deutschland geltenden Terminologie, diagnostische Kriterien sowie Implikationen werden skizziert.


Ulrike Franke
Die Heidelberger Marschak-Interaktionsmethode (H-MIM)
Wie eine Interaktionsdiagnostik in der Logopädie weiterhelfen kann (32-35)

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Manche Kinder sind auch für erfahrene LogopädInnen mit den üblichen Methoden schlecht einzuschätzen. Häufig liegt eine Störung des Interaktionsverhaltens vor. Um einen Einblick in die sozialen Fähigkeiten des Kindes zu gewinnen, ist es daher sinnvoll, die Interaktion mit seinen Bezugspersonen zu untersuchen. Ein vielfach bewährtes Verfahren dafür ist die Heidelberger Marschak-Interaktionsmethode (H-MIM). Nach einer Einführung in die Entstehung des Verfahrens wird die H-MIM als Diagnostikinstrument, zur Therapieevaluation und in der Elternberatung vorgestellt. Anschließend werden die Anwendung des Verfahrens und die Auswertung der Ergebnisse erläutert und an einem praktischen Beispiel illustriert.

BERUF UND VERBAND

  • Kritik an Zuzahlungen zu Heilmitteln – dbl Info für Mitglieder
  • Einladung zur Leitbild-Diskussion 2019
  • dbl-Shop: Nützliche Downloads für Mitglieder
  • Zwei Tage Vielfalt der Logopädie: Rückblick auf den 48. dbl-Kongress am 17./18. Mai 2019 in Bielefeld
  • BSV blickt auf erfolgreiche Arbeit zurück
  • Studierende auf Exkursion in Bielefeld
  • Bewegung bei entgeltfreier Ausbildung
  • Der dbl mischt sich ein: aktuelle berufspolitische Aktivitäten des Verbandes
  • Fortbildungen für Kurzentschlossene
  • Bewerbungsfrist: Luise Springer-Forschungspreis und dbl-Nachwuchspreis 2020
  • Monatliche Rabatt-Angebote von ProLog, die sich lohnen
  • Nachgefragt: Was sollten PraxisinhaberInnen über die Datenschutz-Grundverordnung wirklich wissen: Interview mit Markus Sobau, Confina

BILDUNG UND FORSCHUNG

  • "Gemeinsam stimmt’s" - Rückblick auf Hamburger Stimmsymposium 2019
  • LegaKids: Kinderseiten komplett überarbeitet
  • Demenz-Weiterbildung: Multiprofessionalität nach Maß
  • Interaktion für den Behandlungserfolg: After-Work-Lecture an der FH Münster
  • UK im Blickfeld Klinik: 1. Freiburger Fachsymposium
  • hsg verabschiedete 96 AbsolventInnen
  • In Bremen flogen die Hüte bereits zum dritten Mal
  • Call for Abstracts: dbl-Kongress 2020 in Dresden

MEDIEN UND MATERIALIEN

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